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aktualisiert am 16. Mai 2021
Bild zeigt Matthias Clemens mit einstweiliger Verfügung von ESN
Screenshot: Kanal von Matthias Clemens / YouTube

Nachdem Matthias Clemens am 21.03.2021 einen Mitschnitt seines Live-Streams mit dem Titel »ESN Leak + Kevin Wolter & Flying Uwe Beef« auf seinem persönlichen YouTube-Kanal hochgeladen hatte, in dem er durch unglückliche Formulierungen öffentlich die Behauptung aufstellte, dass ESN in der Vergangenheit angeblich bei seinen Produkten »gepanscht« hat, ist bei Zec+ nun ein Antrag auf einstweilige Verfügung von ESN eingegangen, das Video vom Kanal zu nehmen.

Bild zeigt Redaktion

Matthias Clemens hat heute in einem relativ empörten, aber wieder äußerst kämpferischen Video, als Antwort auf den Antrag auf einstweilige Verfügung durch ESN eine ganz klare Kampfansage gegen den ESN-Chef Murat Yasar gerichtet »Ich werde alles erzählen, Murat- ich werde alles erzählen, was zwischen uns war...« – von jahrelangen Drohungen gegen den Zec+-Gründer war die Rede, von Anrufen, die angeblich gegen andere getätigt wurden »Wenn wir damals gegen ESN geredet haben, haben wir Anrufe bekommen ›Wir schneiden eure Hände ab‹...« und davon, dass Matthias Clemens Zeugen in der Hinterhand hat, die er in einem späteren Hauptverfahren laden lässt und die diese und andere Aussagen unter Eid bestätigen müssten.

Ziemlich harter Tobak, unserer Meinung nach. Die Anhörung zur einstweiligen Verfügung soll bereits nächste Woche stattfinden. Das Image von Zec+ ist ohnehin eines, das auf Krawall gegen die Szene gebürstet ist. Aber der Ruf von ESN könnte durch die bloßen Behauptungen stark beschädigt werden. Der Zec+-Gründer kündigt weitere Streams nach seiner Auszeit an, in denen er »alles erzählen« will.

Ob die Kunden beider Unternehmen wirklich so tief eintauchen möchten in den ewigen Streit zwischen Zec+ vs. ESN ist eher unwahrscheinlich. Man konnte schon vor Jahren bei Team-Andro genervte Kommentare von Mitgliedern des Forums lesen, die keine Lust auf solche Dinge haben. Zec+ macht die eigene Marke damit auch nicht attraktiver – demontiert sich eher. Wenn diese Vorwürfe stimmen würden, wäre es andererseits wichtig, dass Kunden darüber Bescheid wissen – von wem das kommt, würde dabei dann auch gar keine Rolle spielen.

Zur Verteidigung von Matthias Clemens bezüglich der Entwicklung muss man sagen, dass er eingangs lediglich auf den Leak des ESN-Videos reagiert hatte und nun auf die darauf folgende einstweilige Verfügung. Vielleicht hätte ESN das anders klären sollen - mit mehr Politik, anstatt mit einem Rechtsstreit noch mehr Aufmerksamkeit auf die Sache zu ziehen. Man kann es also drehen und wenden, wie man will – in dieser Szene steckt hier und da ziemlich tief der Wurm drinnen.

 


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Hinweis: Wir haben am 08. April 2021 zum ersten mal über dieses Thema geschrieben und den Beitrag zuletzt am 16. Mai 2021 aktualisiert.